Auch für die Herstellung der Haltestellensicherheit gelten spezielle Regelungen

  • Schul- und Linienbusse müssen an von der Straßenverkehrsbehörde besonders gekennzeichneten Haltestellen beim Anfahren sowie während Fahrgäste ein- und aussteigen, das Warnblinklicht einschalten (§ 16 Abs. 2 Satz 1 StVO).

  • Schul- und Linienbusse, die sich einer Haltestelle nähern, dürfen nicht mehr überholt werden, sobald sie das Warnblinklicht einschalten (§ 20 Abs.  3 StVO).

  • An Schul- und Linienbussen, die mit eingeschaltetem Warnblinklicht an Haltestellen halten, darf nur in Schrittgeschwindigkeit (4-7 km/h) vorbeigefahren werden. Wenn nötig, muss angehalten werden (§ 20 Abs.  4 StVO).

  • Die  Schrittgeschwindigkeit gilt auch für den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn. Das heißt: Busse, die auf einer gegenüberliegenden Haltestelle stehen und das Warnblinklicht eingeschaltet haben, dürfen nur im Schritttempo passiert werden. Fahrgäste dürfen nicht gefährdet werden. Wenn nötig, muss gewartet werden. (§ 20 Abs. 4 StVO).

  • Auch wenn das Warnblinklicht nicht eingeschaltet ist, darf im Gegenverkehr an Linien- und Schulbussen, die an Haltestellen halten, nur vorsichtig vorbeigefahren werden. (§ 20 Abs. 1 StVO).

  • Schul- und Linienbussen ist das Abfahren von Haltestellen zu ermöglichen.

  • Diese Regelungen gelten sowohl im speziellen Schulbusverkehr, als auch im öffentlichen Personennahverkehr, sowohl innerhalb als auch außerhalb geschlossener Ortschaften.

(Quelle: LBO)