Die sichere Fahrt –
Verkehrsmittel im Vergleich

Fragt man Eltern danach, wie ihre Kinder am sichersten zur Schule kommen, lautet die Antwort meistens: „Mit dem Pkw natürlich.“ Ein Vergleich der Unfallzahlen in Deutschland der vergangenen Jahre zeigt aber, dass gerade Pkws im Gegensatz zu Bussen sehr häufig in Unfälle verwickelt sind.

Jedes Jahr veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Zahlen zum Unfallgeschehen in Deutschland und vergleicht die Risiken einzelner Verkehrsmittel miteinander. An den wesentlichen Fakten hat sich über Jahrzehnte nichts verändert: Busse sind ausgesprochen sichere Verkehrsmittel und der Trend zeigt, dass die Unfallzahlen von Jahr zu Jahr abnehmen. Im Schulbusverkehr sind Busse also sehr zuverlässig.

Für dieses hohe Maß an Sicherheit bei der Busfahrt sorgt der Einsatz moderner Technologien:

Sicherheit im Omnibus wird durch ganzheitliche Ansätze erreicht.

Omnibusse verfügen über drei unabhängig voneinander wirkende Bremssysteme: eine Radbremse mit Anti-Blockier-System, eine Motorbremse und einen Retarder – ein zusätzliches, verschleißloses Bremssystem. Diese Systeme sind effektiv und garantieren eine flüssige Fahrt. Normale Bremsmanöver des Busses sind kaum zu spüren. Die Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) verhindert, dass die Räder bei der Anfahrt auf glattem oder instabilem Untergrund durchdrehen und der Bus seitlich wegrutscht.

Jeder Bus verfügt außerdem über einen Tempomat. Er sorgt dafür, dass der Bus die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Schnellstraßen nicht überschreitet. Die Geschwindigkeit wird automatisch gedrosselt.

Den Ingenieuren ist es in den letzten Jahren zudem gelungen, die Stabilität der Fahrgastzelle deutlich zu verbessern. Dadurch sind die Insassen in Extremsituationen besser geschützt.

Neue Entwicklungen heißen Elektronisches-Stabilitäts-Programm (ESP) und Bremsassistent (BA). Das ESP greift dann ein, wenn das Fahrzeug bei Nässe oder auf Splitt ins Schleudern gerät. Gleichzeitig verstärkt der elektronische Bremsassistent die Bremskraft. In nicht ferner Zukunft werden in Omnibussen auch Techniken wie der „Spurassistent“ und Nachtsichtgeräte zum Einsatz kommen. Und auf die heutige Verkehrsdichte abgestimmt wird ein radargesteuerter Abstandsregler die Fahrer dabei unterstützen, immer die geeignete Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten.