Der Bus als rollendes Klassenzimmer

Eine BUSSTOP-Broschüre über den Bus als optimales Verkehrsmittel für Klassenreisen


Die Broschüre „Mit dem Bus auf großer Fahrt – Tipps und Wissenswertes für die Organisation von Klassenreisen“ richtet sich an Lehrer und Eltern und legt überzeugend dar, warum der Bus das optimale Verkehrsmittel zur Durchführung von Klassenfahrten ist. Weiterhin enthält die Broschüre wichtige Tipps zur Organisation von Klassenreisen, u.a. zu Versicherungs- und Haftungsfragen, aber auch Informationen zu den Ruhezeitenregelungen für Busfahrer, die bei der Fahrtplanung zu berücksichtigen sind. Hier können Sie als Experte Rat suchende Lehrer und Eltern unterstützen.

Anhand dieser Tipps haben Sie die Möglichkeit, sich auf entsprechende weiterführende Fragen von Lehrern und Eltern, die eine Klassenreise planen, vorzubereiten und können sich somit als kompetenter Partner für die Durchführung von Schulfahrten präsentieren.

 

„Das fahrende Klassenzimmer“ –
mit Sicherheit ein Bildungsvergnügen

Wie Reisebusunternehmen bei Durchführung von Schülerfahrten kompetent zur Seite stehen

Endlich einmal Abwechslung zum eintönigen Schulalltag: Klassenfahrten werden für die Schüler immer das Highlight des Schuljahres sein. Man kann endlich seine Klassenkameraden besser kennen lernen, und auch manche Lehrer erscheinen nach einer gelungenen Fahrt nicht mehr nur als strenge Pauker. Bildung und Vergnügen lassen sich eben auch gut verbinden.

Lehrer und Schulleiter erhielten auf der ITB 2005 die Möglichkeit, sich umfassend über das breite Spektrum der Klassenfahrten zu informieren. Im Rahmen des „Deutschland-Boulevards für Junges Reisen“ fand am 13./14. März ein Symposium und Workshop-Programm für Lehrer und Schulfahrtenverantwortliche statt. Es wurden mögliche Ziele und Aktivitäten präsentiert, Gruppenunterkünfte vorgestellt und vieles mehr. In diesem Rahmen beantwortete Martin Kaßler, Leiter Medien & Kommunikation des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) am 14. März 2005 alle Fragen zum optimalen Reisemittel für Klassenfahrten – dem Reisebus. Denn fast jedes Ziel auf dem europäischen Festland und den britischen Inseln wird mit dem Bus erreicht. Innerhalb Deutschlands ist so gut wie jede Klassen- oder Kursfahrt möglich – und das ohne anstrengendes Umsteigen, bequem von „Tür zu Tür“.

Vor allem aber verfügen der bdo und seine in den Landesverbänden organisierten 3.000 Mitgliedsunternehmen über jede Menge Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Schulreisen. Und durch diese umfassenden Kompetenzen können die Unternehmen Lehrer und Schulleiter spürbar bei Planung und Durchführung der Fahrt entlasten. Denn viele Unternehmen sind bereits erfahren im Umgang mit dem speziellen Klientel „Schüler“ durch die Organisation des Schulbusverkehrs.

Ein weiterer wichtiger Vorteil der Klassenfahrt mit dem Bus ist und bleibt dabei: Der Reisebus ist laut Statistik die sicherste Reisemöglichkeit. Damit das so bleibt, unterziehen die Mitgliedsunternehmen ihre Fahrer u.a. anspruchsvollen Sicherheitstrainings. Auch unterwegs wird Sicherheit großgeschrieben: Die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten werden ebenso genau eingehalten wie die Sicherheitsstandards für den Bus.

Wer nicht auf der ITB 2005 dabei war, hat dennoch die Möglichkeit, sich gründlich über Schülerfahrten per Reisebus zu informieren. Kaßler präsentierte auf der ITB auch das InternetPortal „busstop.de“, das mit Schuljahresbeginn 2005/06 offiziell online geht. In diesem Portal werden Informationen rund um das Thema „Schule und Bus“ zusammengefasst. Das Thema „Klassenfahrten“ nimmt dabei natürlich großen Raum ein. Lehrer und Schulleiter erhalten durch busstop.de die Möglichkeit, sich an einem zentralen Ort über alle relevanten Themen bezüglich Klassenfahrten zu informieren. Auch, wenn es um die Einrichtung eines Schulbusservice geht, wird busstop.de eine wertvolle Hilfe sein.

Neben den Pädagogen wendet sich das Portal auch an die Eltern und beantwortet alle wichtigen Fragen zum Thema „Sicherheit“.

Auch der unmittelbare Kontakt mit Kindern und Jugendlichen wird via busstop.de gesucht. Über interaktive Elemente wird diese junge Zielgruppe beispielsweise über verkehrssicheres Verhalten informiert.

Verkehrserziehung und Sicherheit im Schülerverkehr liegen dem bdo sehr am Herzen. Damit das Portal seine Zielgruppen auch erreicht, soll es nach einer Probephase gemeinsam mit Pädagogen und Jugendlichen praxisgerecht weiterentwickelt werden.

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) ist der Dachverband der deutschen Omnibusbranche. Er vertritt die Interessen von 3.000 privaten Unternehmen im Reisebusverkehr und im Öffentlichen Nahverkehr. 80 Prozent aller privaten Unternehmen sind über die Landesverbände im bdo organisiert.

Hier finden Sie den Redebeitrag und die Präsentation zum Vortrag.


Passagiere im ÖPNV

Rund drei Viertel aller Bundesbürger nutzen nach einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Verkehrsforums den ÖPNV, ein Drittel davon sogar mindestens einmal pro Woche. Einen großen Anteil der Beförderungsleistung erbringen hierbei private Busunternehmen. Insbesondere in Mittelstädten und ländlichen Regionen bilden die Privaten das Rückgrat des ÖPNV.

Mehr als 4.000 private Unternehmen sind im Linienverkehr tätig. Jedoch nur ca. 17 Prozent verfügen über eigene Liniengenehmigungen. Der Anteil der Auftragsfahrten dominiert das Geschäft.

Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten konnten die privaten Busunternehmen die Passagierzahlen im Linienverkehr in 2003 leicht steigern (+ 0,8 Prozent).

Dieser Trend ist einzig dem allgemeinen Linienverkehr[1] zu verdanken. Während der Freigestellte Schülerverkehr[2] sowie die Sonderformen des Linienverkehrs[3] rückläufig waren (- 2,2 Prozent / - 3,8 Prozent), konnten im Bereich des allgemeinen Linienverkehrs Zuwächse von knapp zwei Prozent erzielt werden. Insgesamt legten die Passagiere der Unternehmen mit mehr als sechs Bussen in 2003 28 Mrd. Kilometer zurück. Die gefahrenen Personenkilometer sind seit Jahren rückläufig (seit 1994 um minus neun Prozent). Gleiches gilt für die Wagenkilometer. So haben die Fahrzeuge der Unternehmen mit mehr als sechs Bussen in 2003 1,3 Mrd. Kilometer zurückgelegt, vier Prozent weniger als noch in 1994. Grund für diese Entwicklung ist der allgemein steigende und lang anhaltende Mobilisierungsgrad der Bevölkerung.

Die seit mehreren Jahren anhaltenden Zuwächse bei den Zeitfahrausweisen für Schüler, Studenten und andere Auszubildende setzten sich auch in 2003 fort (+ 2,4 Prozent). Diese Entwicklung ist den immer individuelleren und dadurch attraktiveren Zeitfahrausweisangeboten zu verdanken. Der Rückgang im Bereich der Einzel- und Mehrfahrtenkarten ist auf den allgemein steigenden Mobilisierungsgrad sowie den Rückgang der Beschäftigtenzahlen zurückzuführen.

Hinter den sogenannten „Sonderformen des Linienverkehrs“ verbergen sich der Berufsverkehr, Markt- und Theaterfahrten sowie die Schülerverkehre. Bei letzteren handelt es sich im Gegensatz zu den Freigestellten Schülerverkehren um Fahrten, bei denen nur Schüler zwischen Wohnung und Lehranstalt befördert und keine weiteren Fahrgäste aufgenommen werden. Ähnliches gilt für den Berufsverkehr. Hierbei werden Arbeitnehmer mit gesonderten Bussen zu ihrem Arbeitsplatz gebracht. Sehr eigen ist die Kategorie der Markt- und Theaterfahrten, bei denen Personen tatsächlich nur zu Theateraufführungen, Konzerten, Märkten etc. befördert werden. Die Sonderformen des Linienverkehrs machen nur einen geringen Teil an den gesamten ÖPNV-Leistungen der privaten Omnibusbranche aus (ca. sechs Prozent) und sind zudem seit Jahren rückläufig.