Umweltschonend Reisen – Verkehrsmittel im Vergleich

Wer die Diskussion um die Feinstaubbelastung verfolgt, steht dem ökologischen Nutzen des Omnibusses möglicherweise skeptisch gegenüber. Gerade den Dieselfahrzeugen wurde ein erheblicher Anteil an der Entstehung von Feinstaub zugerechnet. Doch die Zahlen des Bundesumweltamtes werfen ein anderes Licht auf die Fakten: So trägt der gesamte Straßenverkehr bundesweit lediglich zu 27 Prozent zur Feinstaubbelastung bei. Daran hat der Omnibus einen Anteil von drei Prozent, die übrigen 97 Prozent werden von Lkws und Pkws verursacht.

Eine Reduzierung des Individualverkehrs zugunsten des öffentlichen Nahverkehrs kann also zu einer merklichen Entlastung für die Umwelt führen.

Busfahrten sind nicht nur sichere Fahrten, sie schonen auch die Umwelt. Studien belegen: Der Bus ist das ökologischste Verkehrsmittel, vor Flugzeug und Pkw und sogar noch vor der Bahn. Dies gilt natürlich auch für den Buseinsatz bei Schülerverkehr und Klassenreisen.

Obwohl Busse durch neue Sicherheitselemente schwerer geworden sind, konnte ihr Kraftstoffverbrauch in den letzten zehn Jahren um 15 Prozent reduziert werden. Die Zahlen des Umweltbundesamtes zeigen deutlich, dass der Bus bei einer 500 Kilometer langen Reise weniger Kraftstoff pro beförderten Passagier verbraucht als Flugzeug, Pkw oder Bahn.

Schadstoffausstoß der verschiedenen Verkehrsmittel

Das schont zum einen kostbare Energiereserven und trägt zur Verbesserung der Luftqualität bei. Denn geringer Kraftstoffverbrauch bedeutet auch geringen Schad- stoffausstoß. Auch hier zeigt sich, dass der Bus die sauberste Alternative ist. Während der Bus auf 500 Kilometern gerade einmal 16 Kilogramm Kohlendioxid pro beförderten Passagier ausstößt, ist die durch das Flugzeug verursachte Luftbelastung mehr als siebenmal, durch den Pkw ganze fünfmal und durch die Bahn immer noch um ein Drittel höher als beim Bus.

Der ohnehin schon sparsame Dieselmotor wurde stetig weiterentwickelt, sodass heutige Dieselmotoren beachtliche 95 Prozent weniger Stickoxide und Schadstoffe ausstoßen als ihre Vorgängermodelle. Somit trägt der Bus bei konsequenter Nutzung zur Reduzierung der Treibhausgase bei.


Außerdem verursacht der Bus bei seiner Herstellung und der Bereitstellung der benötigten Infrastruktur die geringsten ökologischen Folgekosten. Wie eine Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (IFEU) zeigt, ist der Primärenergieverbrauch für die Bereitstellung der Infrastruktur sowie die Bereitstellung und den Betrieb der Fahrzeuge beim Bus nur halb so groß wie bei der Bahn und beträgt sogar nur ein Drittel des Primärenergieverbrauch beim Diesel-Pkw. (IFEU-Infografik einfügen, aus RDA-Broschüre „Vergleichende Umweltbilanz des Reisebusses“, S. 22)

Klassenfahrten mit dem Bus und auch Schülerverkehr mit Bussen anstatt durch Pkws schonen die Umwelt.